PASSION - Mit der Regensburger Kantorei unterwegs zu Bachs Matthäuspassion

Die Regensburger Kantorei führt am Karfreitag, 3. April 2026 in der Dreieinigkeitskirche die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach auf. Auf dem Weg zum Konzert begleiten fünf Stationen unter dem Titel PASSION.

In der Stunde der Kirchenmusik am Freitag, 6. März um 19 Uhr in der Dreieinigkeitskirche singt die Regensburger Kantorei die Choräle der Matthäuspassion. Die Choräle sind in diesem Werk Ruhepunkte in einer dramatischen Geschichte und doch gleichzeitig auch mitten im Geschehen stehend.

Am Samstag, 21. März gibt es von 15.30-17 Uhr (Melanchthonsaal im Alumneum, Haus der Kirche; Am Ölberg 2) die Möglichkeit bei einer Chorprobe der Kantorei dabeizusein. Wie entsteht die Aufführung eines so großen Werkes? Der Chor spielt bei diesem Werk eine besondere Rolle: Mal übernimmt er die Rolle einer gefährlich giftigen Menschenmenge, mal die Rolle der ahnungslosen Jünger, mal ist er ruhiger Betrachter mitten im dramatischen Geschehen und Kommentator einer Geschichte von Hochmut und Verrat. All das will vom Chor dargestellt sein.

In zwei Einführungsvorträgen von Prof. Dr. Wolfgang Kraus geht es um die Themen: Wer war schuld an Jesu Tod? (Freitag, 27. März, 19 Uhr im Alumneum) und: Die Passion Jesu im Neuen Testament (Dienstag, 31. März, 19 Uhr im Alumneum).

Der Einführungsvortrag von Dr. Wolfgang Körner am Mittwoch, 1. April, 19 Uhr im Alumneum ist eine problemorientierte musikalisch-theologische Einführung. Bach ist den theologischen Traditionen seiner Zeit verpflichtet. Daher werden in seinen Passionen auch Vorstellungen in Musik umgesetzt, die wir heute als Ausdruck von Judenfeindschaft erkennen. Wie hat Bach die Passion nach Matthäus musikalisch umgesetzt? Wie gehen wir mit solchen Motiven sachgemäß um? Der Vortrag versucht Antworten zu finden.

PASSION - Ein Weg zu Bachs Matthäuspassion