Die Regensburger Kantorei führt am Samstag, den 11. Juli um 17 Uhr in der Dreieinigkeitskirche ein besonderes Werk auf: Das große symphonische Oratorium über die Dreieinigkeit „Sancta Trinitas“ von Enjott Schneider. Der 1950 geborene Komponist wurde bekannt durch seine Filmmusiken, hat aber auch auf dem Gebiet der Kirchenmusik eine stattliche Zahl an Werken komponiert. Abenteuerlich mutet die Idee an, ein Oratorium über das Unfassbare zu schreiben, denn ein Oratorium über die Dreieinigkeit ist ein Oratorium über Gott.
Aufgeboten werden dabei ein glänzendes Orchester, zwei Gesangssolisten und der Chor. Die drei Teile des wahnsinnigen Werkes sind Gott dem Schöpfer, Jesus Christus dem für uns Leidenden, und dem feurigen Heiligen Geist gewidmet. Die sternenklare Einigkeit wird durch ein sich durch das Oratorium ziehendes Glaubenslied von Martin Luther dargestellt. Die schillernde Farbigkeit der einzelnen Teile entsteht dagegen durch eindrucksvolle Texte von Glaubenszeugen wie Dietrich Bonhoeffer, Hildegard von Bingen oder Johannes Kepler.
Die Musik artikuliert das Unfassbare. Kantige Klänge aus den Tiefen der Vergangenheit stehen neben innigen und zarten Passagen. Das Unfassbare bleibt unbewältigt, es taucht für einen glücklichen Moment sanft und stark vor uns auf.
Die Regensburger Kantorei wird begleitet von der Vogtland Philharmonie, die Gesangssolisten sind Lucia Boisserée (Sopran) und Benedikt Eder (Bariton). Die Leitung hat Kirchenmusikdirektor Roman Emilius.
Karten zu 35.-/30.-/25.-(erm. 18.-) gibt es ab Mitte Mai im Vorverkauf bei okticket.de