"Selig sind, die da Leid tragen"

"Selig sind, die da Leid tragen", mit diesen Worten beginnt das "Deutsche Requiem" von Johannes Brahms. Doch schon bevor diese Worte erklingen hört man im dunkel getönten Orchester Klänge des Trostes. Einen erdigen Orgelpunkt, aufgelöst in gleichmäßig pulsierende Bewegung, darüber einen Klagegesang in absteigenden Halbtönen, dazu eine choralartige Melodie.

Es sind diese sprechende Musik und die aus dem menschlichen Gesang entwickelten Linien, die dieses Werk bei Ausführenden und Sängern so beliebt machen. In einem Brief schrieb Brahms: „Was den Text betrifft, will ich bekennen, dass ich recht gern das ‚Deutsch‘ fortließe und einfach den ‚Menschen‘ setzte.“

 

Die Regensburger Kantorei hat mit den Proben für das "Deutsche Requiem" von Johannes Brahms begonnen. Freuen Sie sich mit uns schon im Vorraus auf diesen Höhepunkt der symphonischen Chorliteratur.

Roman Emilius